Schäl Sick

 

Da soll noch einer sagen, die Pausen zwischen unseren Auftritten seien zu nix nütze. Hier ein Beispiel, welches das schiere Gegenteil beweist:

Im Januar 2008 machte unser Bus zwischen zwei Auftritten Rast im Brauhaus "Goldener Pflug" in Köln-Merheim. Nach der obligatorischen Stärkung von Leib und Seele stellten wir alsbald fest, dass mindestens ein Dutzend von uns im Rechtsrheinischen zu Hause ist.

Dies brachte uns auf folgende Idee:

Wenn es in der Bürgerwehr schon einen Knubbel "Weidenpesch" gibt, warum sollte es dann nicht auch so etwas ähnliches für die "Schäl Sick" geben?

Nach längerem Recherchieren in den einzelnen Gremien der Bürgerwehr kamen wir zu dem Ergebnis, dass in der "besseren" Hälfte von Köln insgesamt über 32 Mitglieder der Bürgerwehr zu Hause sind: 16 aus der Wache, 12 Senatoren, 4 aus dem Corps à la Suite und 3 Reiter. Für uns war dies Anlass genug, bei einem späteren Treffen den Stammtisch "Schäl Sick" zu gründen. Als Stammdomizil wählten wir, wie sollte es anders sein, das Lokal "Goldener Pflug".

Hier trafen wir uns in der Session öfters nach den Auftritten - in der Sommerpause alle 2 Monate. Beim bloßen Stell-Dich-ein wollten wir es aber nicht belassen. Vielmehr suchten wir nach Möglichkeiten, die Bürgerwehr auch tatkräftig zu unterstützen. So sammelten wir als Erstes für die "Vitaminspritze". Dann bestellten wir einen Trichter für das Sousafon der Blaskapelle. Er wurde von Arnd Stein von weiß in orange umgespritzt und beschriftet.

Ebenso konnte - dank einer Spende der Firma Kreiten - ein Anstecker (siehe Bild) gefertigt werden. Schade ist, dass wir bei unseren Stammtischtreffen noch nie vollzählig waren; in der Regel sind wir aber immerhin 12 bis 20 Personen. Und was noch nicht ist, kann ja noch werden ...