Treffpunkt Kreuzblume: Bei strahlendem Sonnenschein machen sich 15 Mitglieder des Reservekorps auf zu einer Dombesichtigung der besonderen Art. Organisiert hat sie Reservekorpsführer Peter Kasper und Schriftführer / Kassenwart Leo Fabry.

Unter Führung vom Dom-Steinmetz Markus Schroer bringt uns der Bauaufzug in schwindelerregende 45 Meter Höhe auf das nördliche Langhaus. Von dort sehen wir die Querstreben, die ein wichtiger Bestandteil für die Stabilität des Doms sind. Sage und schreibe 250.000,- Euro hat das Spezialgerüst am Nordturm gekostet. Was tut man nicht alles für den Erhalt des Doms. Übrigens: Die Gerüste werden nicht herkömmlich von unten nach oben, sondern von oben nach unten gebaut. Der Dachstuhl des Langhauses wird von einem apfelsinenfarbenen Stahlgerüst getragen. Wenn das mal keine Klasse-Hommage an uns Appelsinefunke ist.

Vom Dachstuhl kraxeln wir weiter über eine gusseiserne Treppe von 1882 zum Vierungsturm. In rund 70 Metern Höhe können wir einen atemberaubenden Rundblick auf unser schönes Köln, die schmalen Gassen unserer Altstadt und die 7 Rheinbrücken genießen.

Eine Etage tiefer geht es durch enge Gänge zum Hauptportal. Von dort können wir den gewaltigen Innenraum des Doms in seiner ganzen Länge sehen. Auf derselben Höhe ist auch die Orgel zu sehen. Sie wiegt gut 50 Tonnen und wird von Seilen gehalten.

Viel Bewegung in luftiger Höhe macht hungrig und durstig. So lassen wir diese interessante Führung im Brauhaus Gaffel am Dom bei ein paar Kölsch und "halben Hähnen" ausklingen.