Am 30.09.2015 brach das Reitercorps der Nippeser Bürgerwehr mit 20 Teilnehmern zu seiner alljährlichen Reitertour auf. Bis zum 04.10.2015 wollten wir gemeinsam einen Teil des Harzes – den Kaufunger Wald – erkunden.
Im Vorfeld wurde alles dafür getan, um die Reiter für jedes Wetter auszurüsten. So beschaffte unser Kamerad Alex Cormann für alle vorsichtshalber Regenmäntel, die dann aber zum Glück nie zum Einsatz kommen mussten. Das Wetter war einfach perfekt, und so ritten wir jeden Tag im Sonnenschein. Dennoch an dieser Stelle einen herzlichen Dank an Alex – ohne dich hätte es sicher geregnet.


Kaum waren wir am Reiterhof Hirschberg angekommen, hieß es auch schon: „Rauf auf die Pferde!“, und wir erlebten einen idyllischen Abendritt. Im Anschluss genossen wir – wie auch an allen folgenden Tagen – ein schmackhaftes Essen auf dem Gut. Der Abend klang stets in fröhlicher Runde am Kamin aus, den unser „Oberheizer“ Achim auf Hochtouren hielt.

Am Donnerstag stand der erste Ganztagsausritt an, und er wurde für uns alle zum Erlebnis. Im Trab und im Galopp ging es durch die Wälder und Wiesen. Unser Ziel war am Mittag die Waldgaststätte „Exberghütte“.

Nach 8 Stunden, von denen wir 6 Stunden im Sattel verbracht hatten, zeigten sich am Abend alle einig: „Es war klasse!“

Der Freitag stand im Zeichen des Wettkampfes. Nach einem zügigen 3-stündigen Ausritt und einem guten Mittagessen war das Team-Penning „Rindertreiben“ an der Reihe. Dazu wurden 2 Gruppen gebildet, deren Aufgabe darin bestand, mehrere Rinder in einen Pferch zu treiben. Nun, auf Einzelheiten wollen wir hier besser nicht eingehen, aber es war in jedem Falle ein lustiger Nachmittag. Dabei waren wir alle überrascht, wie gut das Reitercorps der Nippeser Bürgerwehr doch für Cowboyaufgaben geeignet ist! Der Abend klang aus bei ritterlichen Spielen und gemütlichem Beisammensein am knisternden Kaminfeuer.

Unser vorletzter Tag, der Samstag, sollte dann mit einem Highlight enden. Nachdem wir den ganzen Tag im Sattel verbracht hatten – Mittagspause auf der Hütte am Billsteinturm –, überraschte uns ein bereits verführerisch riechender Grill mitten auf einer Wiese am See. Wir entließen die Pferde auf eine riesige Wiese und grillten bis tief in den Abend bei Kerzenschein, Lagerfeuer und Gesang. Der Kirschschnaps aus der Region tat das Seine dazu, dass es ein ganz wundervoller Abend wurde … Zum Glück brachte uns dann in der Nacht ein Auto zurück zum Hof.

Der Sonntag diente der Erholung. Wir fingen die Pferde auf der Wiese ein, sattelten sie und ritten zurück zum Hof. Auch hier waren wir wieder 2 Stunden im Sattel unterwegs. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es dann am frühen Nachmittag schon wieder nach Hause!

Fazit: Es war eine überaus gelungene Reitertour! Mal sehen, wohin es uns im nächsten Jahr ziehen wird.

 Euer Reitercorps